Weiter Grund zur Sorge, aber auch noch Hoffnung

13 04 2017, Quelle: Gailtalnetz https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/aktuelles-eintragungen/

Bei den Erhebungen der Bürgerinitiative „Rettet den Mühlbach“ https://rettetdenmuehlbach.wordpress.com bzw. auf Facebook: Gruppe https://www.facebook.com/groups/801133626729300/ treten vermehrt Ungereimtheiten und Versäumnisse zutage. Das erklärte und alleinige Ziel der Bürgerinitiative ist, wie der Name sagt, die Rettung des Hermagorer Mühlbachs. Davon unberührt ist alles, was mit der Errichtung der Kleinkraftwerke im Gösseringgraben zu tun hat.

Das Ziel ist erreicht, wenn der Hermagorer Mühlbach in seiner ursprünglichen Charakteristik im Ortsgebiet erhalten bleibt und eine ausreichende, diesem ursprünglichen Charakter entsprechende Wassermenge, fließt. Dem Privatunternehmer, dem unverständlicherweise das Wasserwehr überantwortet wurde, wurde mittels (erneut von ihm angefochtenen!) Bescheid unter anderem auferlegt, dass ein Durchfluss von 100 Liter pro Sekunde aus dem Mühlbach zu gewährleisten sei. Hingegen wird von der  Bürgerinitiative, an der überwiegend alteingesessene EinwohnerInnen  beteiligt sind, die die örtlichen Verhältnisse genau kennen, der Standpunkt vertreten, dass 100 Liter pro Sekunde den Bach zu einem bescheidenes Rinnsal machen und ein Durchfluss von mindestens 200 Litern pro Sekunde mittels Bescheid verfügt werden sollte. Mehr zur Lage siehe die genannten Links.

Immer noch sitzt der Schock tief, dass die AnrainerInnen bzw. GemeindebürgerInnen nicht informiert wurden und dass die Österreichischen Bundesforste mit dem Landeshauptmann als Organ der Bundesverwaltung) ohne Ermittlungen von einer „Unerheblichkeit“ ausgingen bzw. schlicht und einfach in Übergehung der BürgerInnen mangelndes öffentliches Interesse behauptet wurde. Dies, obwohl es sogar aufrechte Fischerei- und Wasserentnahme-Rechte einiger BürgerInnen gab und noch gibt!

Noch ist es nicht zu spät! Schlimm ist nur, dass der sogenannte Rechtsweg über ferne Bürotische läuft. Weder hatte der Landeshauptmann die geringste Ahnung, was er unterschrieb, noch hat der Verwaltungsgerichtshof relevante Informationen. Man hat  keine Ahnung von der örtlichen Lage, ja weiß nicht einmal, dass es eine Bürgerinitiative zur Rettung des Mühlbachs gibt.

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Der Mühlbach, unteres Ende des Schützenparks, Blick ca. nach Nordosten. Im Hintergrund zu sehen der Flusslauf der Gössering.

Ein Gedanke zu “Weiter Grund zur Sorge, aber auch noch Hoffnung

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