Nun auch Geheimpolitik um den Schützenpark?

Es kann einen schon das Gefühl beschleichen, dass Hermagor noch nicht das Bewusstsein einer guten Zusammenarbeit mit den Bürgern, die ja immerhin auch Wähler und Steuerzahler sind, erreicht hat.

Diese bizarre Mühlbach-Story hätte sich niemals ereignen können, hätte man die Bürger umgehend informiert.

Nun ist noch ein anderes Natur- und Kulturdenkmal Hermagors in Gefahr.

Heute wurde der Fichte im Schützenpark zu Leibe gerückt – und wie geht’s weiter?

Fotos von Kräuterpädagogin Ulrike Domainko anbei.

Hier der Wortlaut von Begleittexten und Kommentaren im Facebook.

Wie in der Gruppe „Unser Bruder Mühlbach“ Gisela Giso Fercher Fercher mitgeteilt, geschieht das, was geschieht, … auf Anweisung der Gemeinde.

„Gisela Giso Fercher

Hab‘ nun zusätzliche Informationen bekommen. Es waren gestern und heute schon besorgte Anrainer auf der Gemeinde.

Zögerlich erhielten sie die Auskunft, dass die Fällung der Fichte auf Anordnung der Gemeinde erfolgt ist.

Grund: Gefahr für die Bevölkerung im Fall eines Sturms.

(Nun, wer läuft bei Sturm durch einen Park?)

Den ehrwürdigen Kastanienbäumen wird angeblich nicht zu Leibe gerückt und der Park soll sogar mehr bepflanzt werden (was angesichts der derzeitigen Dürftigkeit zu hoffen ist).

Nun bleibt bitte wachsam und zeigt Interesse an der geplanten Neugestaltung des Schützenparks, damit dieser Auftrag nicht in die nüchternen Hände eines Bauarchitekten gelangt, sondern auch wirklich gefühlvolle Landschaftsplanung erfolgt. Man kann einen verschlafenen Park in einen bezaubernden Naturgarten verwandeln, ihn aber auch seines Charakters berauben. Leider kenne ich traurige Beispiele von seelenlosen Neugestaltungen und bin in Sorge.“

Was die geplante Neugestaltung des Schützenparks, unserer einzigen intakten öffentlichen Grünfläche im Ort, anbelangt, so erfolgt sie im Zuge der Verstärkung des Hochwasserschutzes längs der Gössering.

Es ist zu hoffen und anzunehmen, dass es diesbezüglich korrekterweise Ausschreibungen an Gartenarchitekten geben wird und die Bevölkerung in die Vorhaben eingeweiht wird und Vorschläge unterbreiten kann.

Es ist NICHT zu hoffen, dass nach dem kollektiven Mühlbach-Trauma nun auch ein kollektives Schützenpark-Trauma folgt. 😔

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