Nur wenn es stark regnet…

Es ist ähnlich absurd, unfassbar und unwirklich wie diese ganze Weltgeschichte, die seit dem Frühjahr wie ein ungeheuerlicher Faustschlag über uns gekommen ist…

Nur mehr wenn es stark regnet, kann man noch Wasser im Mühlbach fotografieren. Aber nicht das klare kräftige Gebirgswasser wie bisher, sondern es ist nur eine jämmerliche Brühe. Wie kann das sein?

Wie soeben auch auf Facebook in unserer Gruppe „Unser Bruder Mühlbach“ berichtet, gab es in Hermagor heftige Regenfälle. Prompt schickte mir Ulrike Maturana Domainko Fotos ins Burgenland mit der Bemerkung: „Es regnet in Strömen, Wasser im Mühlbach.“ Und auf einem Bild ist ein Fisch zu sehen. Es handelt sich um ein gerettetes Tier. Kinder fanden diesen Fisch, der ums Überleben kämpfte, noch vor dem Regen, und gaben ihn in einen Eimer mit Wasser. Da der Wassersegen im Mühlbach nur temporär ist, bis unser Bürgermeister und die sonstigen Behörden endlich die Wiederbelebung des Baches verwirklichen, wird der Fisch in ein Gewässer übersiedelt, das immer Wasser führt. Wie kann man einfach Tiere jämmerlich verenden lassen, nur wegen der Privatinteressen eines einzigen Mannes?

Es ist nicht mehr zu verstehen, und auch die Weltlage wirkt unbegreiflich, solange man ihr nicht bis auf den tiefsten Grund geht.

Im Namen all der sinnlos leidenden Kreatur klagen wir alle diejenigen an, die diesen Missstand zu verantworten haben und wegschauen.

Tiere sind unsere kleinen Brüder und Schwestern, sagte Franz von Assisi…

Alle drei Fotos: Ulrike Maturana Domainko

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