Der Mühlbachskandal nun in einem Ideenwettbewerb

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Nun ist der Mühlbach-Skandal im Ideenwettbewerb von GR Karl Tillian gelandet, dem Bürgermeisteramtskandidaten, der auf die Bürger zugeht wie noch nie einer zuvor.

Natürlich darf dieser Beitrag auch auf unserem eigenen Blog nicht fehlen, daher wird er nun auch hier eingestellt.

Die aktuelle Sachverhaltsdarstellung, verfasst vom Sprecher der Bürgerinitiative Dir.i.R. Rudolf Lasser, ist erschütternd. Sie zeigt unfassbare Details auf, die erst jüngst zutage getreten sind. Es wurde noch schlimmer gefrevelt, als wir gutwilligen Bürger uns das jemals hätten ausmalen können. Dieser Deal unter Beamten wurde nicht nur klammheimlich ausgeheckt, um sich durch irgendein zwielichtiges Gemauschel Vorteile zu verschaffen.

Ganz im Gegenteil. Die unselige Transaktion, die dem Mühlbachdesaster zugrundeliegt, war nicht der unglückliche Pfusch, als den man uns die Story jahrelang erzählt hatte. Alles hatte Methode. Alles geschah mit purer Absicht. Auch der Untergang des Mühlbaches war einkalkuliert und schon seit Jahren geplant. Um von den wahren Absichten abzulenken, setzten die Beweiligten einen unschuldigen Dackelblick auf, heuchelten, vertrösteten, hielten die lästigen Bürger hin, die Fragen stellten. Nichts als Täuschung, Lüge, Betrug, tiefster Sumpf, mehr kann man da nicht mehr sagen. Nun gibt es keine Schonfrist für diese Menschen mehr, die an der Bevölkerung und am Mühlbach Verrat begangen haben.

Skandal um Mühlbach


Ein 14 Tage vor der GR-Wahl abgesagter Gesprächstermin mit Herrn Bürgermeister veranlasst mich, das Thema „Mühlbach“ auf diesem Weg zu aktualisieren.

Zur Erinnerung: Das Verfahren um die Errichtung eines Wasserkraftwerkes in der Gössering lief von 30.9.2013 (Antrag auf Errichtung) bis zum 25.3.2020!? (Erlöschen des Wasserrechts!)

Die Bürgerinitiative mit mehr als 300 Unterstützern gibt es seit 2016 und ist in den letzten 5 Jahren immer wieder mit Anfragen, Anträgen, Anzeigen,  … aktiv geworden.

Nach genaueren Recherchen sind wir nunmehr zur Kenntnis gekommen, dass die Abt. 8 des AdKLR (nunmehr 8 und 12) schon von Anfang an bestrebt war, den Mühlbach trocken zu legen. Drei Gutachten belegen das, wobei das erste hervorsticht, weil es ….

bereits 3 Wochen nach dem von Herrn Patterer eingebrachten Antrag auf Errichtung eines Wasserkraftwerkes in der Gössering, also am 24.10.2013, von einem Mitarbeiter der Abt. 8 d. AdKLR erstellt wurde: „ … das ganze Wasser sei der Gössering zuzuführen … von der Dotation des Mühlbaches kann abgesehen werden!“

Das Gutachten von Mag. Friedl, Abt. 8, v. 9.9.2015 nahm mit ähnlichem Wortlaut darauf Bezug (keine Dotation d. Mühlbaches u.ä.!).

Herr Mag. Triebel, Abt. 8, bezeichnete am 25.6.2014 den Anfangsteil des Mühlbaches als entbehrlich!?

Zwei sehr fehlerhafte Bescheide der Abt. 8. stellten die Entbehrlichkeit dieses von Herrn Patterer erworbenen Anfangsteils des Mühlbaches fest (ohne Gebühren!).

Herr Patterer erhielt am 3.6.16 den Bewilligungsbescheid der BH Hermagor für die Errichtung des Kraftwerkes, legte aber gegen einige Punkte des Bescheides Beschwerde ein.

Das damit befasste Landesverwaltungsgericht Kärnten bestellte einen eigenen Amtssachverständigen, der zu gänzlich anderen Ansichten gelangte, und wies die Beschwerde 2018 ab.

Somithätte Herr Patterer sofort mit dem Bau beginnen können, hat dies aber unterlassen, sodass der Termin – und damit auch sein Wasserrecht – verfiel!

Die Stadtgemeinde Hermagor-Pr. beantragte 2020 die Ausleitung von 300 l/s aus der Gössering und Umfahrung des Mühlbach-Anfangsteils von Herrn P. (!? ……. „Schilda“ lässt grüßen! Wer damit nichts anfangen kann: „Schildbürger waren Bewohner dieser Stadt!“)

Dieser Antrag wurde im Herbst 2020 laut einem Telefongespräch mit DI Rohner abgelehnt, übrigens aufgrund einer negativen Stellungnahme von Herrn Mag. Friedel!

Resümee: Wir, die BI, fühlen uns gepflanzt, wollen aber weiterkämpfen! 

Erschienen am Sonntag, dem 21. Februar 2021 hier: https://padlet.com/listekarltillian/sds

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Hier ein aktueller persönlicher Beitrag von @martinamartini zur Lage im Kryptoblog Steemit:

https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/zeit-zum-handeln-zeit-fuer-die-ruhe-hermagor-und-der-technowahn

11 Gedanken zu “Der Mühlbachskandal nun in einem Ideenwettbewerb

  1. Die Politik in Hermagor ist unter aller….
    Die Bürgerinitiative MÜHLBACH hat jahrelang gekämpft, um ERNST genommen zu werden!!
    MAN NIMMT BÜRGER NICHT Ernst, will aber weiter gewählt werden.
    Ihr „Vertuscher am Werk“, ich gratuliere euch für eure Blödheit und euren „Verdienst“… bauts euch noch ein Haus, ihr Versager!!
    Alle in Hermagor (Gemeindebedienstete) haben ANGST vor einem Mann. Wer kann das Rätsel lösen?…. P…

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    • Liebe inesantonia, deine Eltern, die ich beide kannte, haben nicht vergeblich gekämpft! Auch meine Mutter nicht und viele andere, deren Herz für den Mühlbach geschlagen hat und die nicht mehr unter uns sind. Es war nur die Zeit noch nicht reif. Wie ich heute zu berichten weiß, schließen sich jetzt alle zusammen. Es gibt rundum nur Unterstützer und keine Gegner. Warum alle Angst vor einem Mann haben, das Rätsel konnte ich noch nicht lösen. Interessanterweise hat der Bürgermeister aber auch vor Leuten Angst, die ihrerseits wiederum Angst vor Herrn P.haben, und auch das ist sehr merkwürdig. Relevant wäre alles, was mit Drohungen und Angstmache in Verbindung steht, im Zusammenhang mit den Absprachen, Gutachten. Vereinbarungen zu durchleuchten, die ursächlich für die Mühlbach-Misere sind. Wir konnten erheben, dass eine berechtigte Person einer Einvernahme aus Angst vor Herrn Patterer fernblieb, was erheblichen Einfluss auf das von Herrn P.angestrengte Verfahren hatte. Der Verdacht weiterer Einflussnahmen liegt nahe. Die Recherchen haben aber auch ergeben, dass der Landeshauptmann seine Zustimmung aufgrund mehrerer falscher Informationen erteilte und dass die Eigentumsübertragung an Herrn P. unverantwortlicherweise ohne ausreichende Auflagen und Klauseln (Instandhaltung, Verwirkung, Rückabwicklung) erfolgte (Wasserdurchfluss und Fischaufstieg waren die einzigen Auflagen und wie man sieht, geht beides in Leere, weil bei der Vertragsformulierung nicht weitergedacht wurde). Die Eigentumsübertragung ist in jeder Hinsicht äußerst fragwürdig verlaufen und mit Fehlern und absichtlichen oder unabsichtlichen Irrtümern gespickt. Daher ist nun auch die Rede von einem handfesten Mühllbachskandal und nicht nur von einer Sache, die dumm gelaufen ist.

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    • Dass die Bürger nicht ernst genommen werden, haben sich die Bürger selbst zu zuschreiben. Manchmal ist es ja sinnvoll, ein persönliches Gespräch mit der Gemeinde zu suchen. Wenn es aber um Angelegenheiten geht, die viele Einwohner betreffen, so sollten diese in der Lage sein, untereinander zu kommunizieren und bereit sein, sich zu treffen und auszutauschen. Sie können miteinander Rundschreiben verfassen und die Bevölkerung informieren, sie können sich an die Medien wenden und mit anderen Initiativen vernetzen und verbünden. Heutzutage gibt es auch diverse Social media, die den Kontakt erleichtern, auch über Entfernungen hinweg. Es ist heute ein Leichtes, Videokonferenzen zu veranstalten. Vieles ist möglich. Viele Jahre betreue ich nun Facebook-Seiten und -gruppen, unter anderem eine Gruppe „Bruder Mühlbach“. Es gibt ein paar Reaktionen, aber keine Bereitschaft für mehr. Leute, es ist natürlich einfach, Likes udn Dislikes vom Sofa aus auszuteilen, aber dadurch allein geschieht nichts. Vor alllem aber vermisse ich Esprit seitens der Jugend. Diese müsste aufgrund der enormen Wissenszugönge die es heutzutage gibt, wahre Vifzacks sein und sie sollten auch gelernt haben wie wichtig die Natur und die Erhaltung unserer Umwelt davon ist. Aber man hört und sieht nichts davon. Junge Leute, es reicht nicht, ein gut benotetes Referat über den weltweiten Klimawandel zu halten, wenn vor der eigenen Türe ein wunderbarer Bach zugrunde geht, den unsere Vorväter geschaffen haben. Ihr müsst ins Tun kommen! Auch ohne Lehrer, die euch dazu anleiten! Wie wollt ihr jemals selbständig und eigenverantowrtlich sein? Ich wäre glückselig, würde sich eine Schülergruppe bilden, die sagt, wir haben vom Mühlbach vernomen, was könne wir tun? Und die älteren Generationen? Die waren so eingelullt mit Werbung und Sport, mit Freizeitaktivitäten und Bräuchen, religiösen Dienste, Festen, Partys und Reisen, wen kümmert da ein Bach, wnn es eh so viel Bäche in Kärnten gibt? Die Ausgangssperre, die nun zum Dauerzustand zu werden scheint, ist ein möchtiger „Beutler“. Viele Menschen, nicht nur in Hemragor, wachen nun aus ihrer Altags- und Freizeithypnsoe auf und erkennen, dass sie sich um Gemeinschaft und kommunale Belange nicht gekümmert haben. Ich kenne es nur so, dass einige Menschen bis zur Selbstaufopferung ehrenamtliche Funktionen, oft sogar in mehrer Vereinen und Genossenschaften,übernahmen, während die Mehrheit froh war, dass es diese Freiwlligen gibt. Das fliegt uns jetzt allen um die Ohren. Wir müssen erst wieder lernen uns zu organisieren, Strukturen zu bilden und zu vernetzen, zusammen zu arbeiten, all das ist verloren gegangen. Es giltl auch, die verwirrung und Spaltung, die überall zu spüren ist, zu uüberwinden, denn nur so gelingt uns ein gedeihliches Miteinander.

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  2. Bitte laßt den Mühlbach wieder fließen! Meine Eltern sind vor Kummer gestorben!!!!! Weil kein „Politiker“ (8000€) in der Lage ist, Herrn P. in die Schranken zu weisen! WAS SPIELT SICH DA AB! !
    Wer profitiert noch mit? Freunderlwirtschaft!!!
    Wer hat in Hermagor das Sagen?

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    • Liebe inesantonia, ich glaube, wir haben ein globales Problem, und der Mühlbach ist nur einer der unzähligen Schauplätze. Was wir rund um den Mühlbach in den letzten Jahren erlebt, aufgedeckt und erkannt haben, ist für mich rückblickend betrachtet nur ein kleines Vorspiel zum Pandemie-Skandal oder wie immer wir das Szenario nennen wollen, das sich zur Zeit weltweit abspielt. Da wie dort benötigt es hartnäckiger Recherchen, um die wahren Hintergründe zu entdecken, muss man Abweisung, Drohungen und Spott auf sich nehmen, wenn man unbequeme Fragen stellt und wird bis zum Sankt Nimmerleinstag belogen und hingehalten. Doch wie sieht es auf der Seite der „Bürger“, sprich der Menschen bzw. der Bevölkerung aus? Sie agieren wie ein Kindergarten, kümmern sich um nichts, spielen ihre Sandkastenspiele spielt, murren, maulen, jammern, fordern, meckern und suchen im Nachhinein nach den Schuldigen. Da müssen wir uns alle bei der Nase nehmen und erkennen, dass wir genasführt wurden. So geht es, wenn wir unsere Verantwortung abgeben. Urlange Zeit hat die Menschheit dieses Programm gelebt. Einige Aufmüpfige, die hat es zu allen Zeiten gegeben. Sie hielten den Kopf hin. Oft wurde ihnen aus den eigenen Reihen in den Rücken gefallen. Nun sage ich aber provokant, niemand ist schuld. Das alles sind Erfahrungen, es ist ein Lehrstück, und wir können unser Resümee daraus ziehen und es künftig besser machen. Ich glaube, die Lösung erschließt sich anhand dieser Worte… Es geht nur mit Herz und es geht nur miteinander. Das ist hier und jetzt unsere Chance. Unsere einzige Chance!

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  3. Hermagor sollte sich auch endlich mal ändern! In Hermagor gibt es nichts!!! Für ganz Kärnten gibt es Anlaufstellen… nur für Hermagor gibt es NICHTS.
    Kein Wunder, dass alle weg wollen… Wird JA ALLES nur ins Nassfeld gesteckt!!! Jemand hat gesagt, dass Politiker in Hermagor V erbrecher sind. Wie wahr!…. muss ich mir denken.

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    • Liebe inesantonia, dass alles ins Nassfeld gesteckt wird, diesen Spruch höre ich schon seit meiner Kindheit. Mit der Anschuldigung einer Verbrecherschaft muss man vorsichtig sein. Dies festzustellen, ist Sache der Gerichte! Sollte es Fakten bzw. Anhaltspunkte (Verdachtsmomente) geben, die einen strafrechtlichen Tatbestand vermuten lassen, besteht die Möglichkeit, Strafanzeige zu erstatten, das ist sehr wohl möglich. Beschimpfungen und Anfeindungen sind nicht der Weg. Sollte sich der Verdacht auf Korruption oder einen anderen strafbaren Tatbestand bei einer Person erhärten, wäre eine Amtsenthebung natürlich im öffentlichen Interesse. Das aber alles sind harte Worte und die Bürgerinitiative hat keinerllei Vampirjäger-Ambitionen! Ganz im Gegenteil. Uns interessiert nur, dass wir die Fakten zusammentragen und aufgrund der Fakten die bestmögliche Lösung erarbeiten. Die Bürgerinitiative ist in diesem Spiel weder Problemverursacher noch Problemlöser, sie kann nur die Öffentlichkeit informieren, den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen und auf Lösungsmöglichkeiten hinweisen. Anlaufstellen gibt es sehr wohl.Es gibt eine zuständige Stelle an der BH Hermagor und es gibt unser Bürgermeisteramt und die ausführenden Organe (Stadtbauamt). Und die zuständigen Stadträte und Gemeinderäte. Darüber hinaus haben wir uns zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, die ja eine unabhängige Anlaufstelle ist. Wenn es keine allgemeine unabhängige Anlaufstelle gibt, so kannst du, kann jeder Bürger von Hermagor hergehen und eine schaffen! Eigenverantwortung und Selbsthilfe sind zwei wichtige Begriffe für die neue Zeit.Ich kann auch noch einige weitere Gremien nennen, die ich selbst als unabhöngige Stützpunkte (als Basisinitiativen) für den Zweck der Selbstorganisation und des Netzwerkens ins Leben gerufen habe, allesamt sind mit einigen weiteren Gründern zustandegekommen. Sie alle warten immer noch darauf, dass einige Leute mittun und einzelne Aufgaben übernehmen. Die Last wäre leicht, aber… Aber es kann ja nun alles noch werden. Ich zähle auf: Die Gailtaler Akademie Santonino (auch als unabhöngiges Forum geschaffen), das Netzwerk „Die Karnischen Frauen“ und das Künstlernetzwerk Wulfenia (Wulfenia Art Club). Es gibt einfach keinen Grund, hilflos zu sein oder zu tun. Wir alle haben unsere Lebenserfahrung und unsere Potentiale und können gemeinsam sehr viel bewirken, weit nehr als den Menschen bewusst ist. Allerdings muss man sein Ego zügeln, wenn es noch übergroß ist, das ist die Hauptvoraussetzung für ein gedeihliches Miteinander. In Hermagor gibt es nichts? Nun, erstens gibt es nicht nichts, und zweitens, es gibt nichts Gutes, außer man tut es… Die Abwanderung ist nach wie vor alarmierend und ich wurde deshalb sogar in der Klagenfurter UNI vorstellig aufgrund einer düsteren Studie. Leider interessiert die regionalen Politiker und die Wirtschaftstreibenden diese Studie nicht. Ich wüsste eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man der Abwanderung entgegenwirkt. Anregungen von au0en, selbst wenn sie von einem Profi kommen, selbst wenn sie kostenlos sind (oder vielleicht deshalb?), haben bisher auch noch niemanden interessiert. Doch es gibt Hoffnung. In dieser Zeit eines gewaltigen Umbruchs findet gerade ein gewaltiges Umdenken statt. Das ist nun die großartige Chance, dass nicht nur Betriebe und Anlagen hingeklotzt werden, sondern auch der weit mühsamere Weg genommen wird, wieder in jeder Hinsicht auf mehr Lebensqualität und Lebensfreude hinzuarbeiten. Dazu gehört, dass Bürger nicht nur als Stimmvieh, Abgabenzahler und reine Empfehlsempfänger gesehen werden, sondern sich auf Augenhöhe mit den Politikern Wirtschaftstreibenden und Touristikern zusammensetzen können. Ich habe die Vision, dass sich Arbeitsgruppen bnzw.kleine Teams bilden, die fachübergreifend an der regionalen Entiwkclung arbeiten.

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  4. Ich frage mich ….
    Warum wird einer Initiative von 300 Personen so wenig Gehör geschenkt? Die Initiative besteht wohl aus gutem Grund bereits seit 2016. Nehmen die gesetzlichen Vertreter der Gemeinde hier ihre Pflichten nicht wahr? Und wie sieht es da mit der Wertschätzung der betroffenen BürgerInnen und UnterstützerInnen aus?
    Wäre es nicht sehr sinnvoll – für alle Beteiligten – mit den AnrainerInnen und Menschen denen der Mühlbach wichtig ist, gemeinsam eine Lösung zu finden?
    Was ist mit bestehenden Wasserentnahmerechten? Was ist mit der Lebensqualität der Betroffenen? Wie wirkt sich das auf ein Ökosystem aus?
    Ich wünsche allen Beteiligten, dass ein gutes und wertschätzendes Miteinander endlich gelingt.

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    • Liebe Doris Brandner, danke für deinen Kommentar und diese wichtigen Fragen. Warum-Fragen sind leider nicht zielführend, das zeigt die Praxis. Einige Aktivisten der Bürgerinitiative sind sprichwörtlich vom Pontius zum Pilatus gelaufen, wieder und wieder, und stellten sich die Frage, warum trotz einem nicht zu überhörenden Aufschrei nichts geschieht. So war ich wiederholt Zeugin von Versprechen und Vertröstungen unserer Vertreter, die allesamt rückblickend den Eindruck einer Hinhaltetaktik vermittelten oder gar nicht erst zu einem Gespräch bereit waren.Ich habe aber auch Positives erleben dürfen. Es gibt sehr wohl Unterstützung der Bürgerinitiative und Befürworter der Wiederherstellung des Mühlbachs, die ihren Worten auch Taten folgen ließen. Die harte Nuss ist ein „verfahrener Karren“. Die Hintergründe dieser unfassbaren Schurkentat, ein Teilstück des Mühlbachs an einen Privatmann abzutreten, der seither Katz und Maus mit den Behörden und der Bevölkerung spielt, taten sich erst vor kurzem (dank unserer hartnäckigen Recherchen) auf, wie wir berichteten. Demnach fanden sich die involvierten Entscheidungsträger schon im Jahr 2013 (!!!) mit einem Versiegen und damit mit dem Ende unseres Mühlbachs ab! Uns wurde jedoch immer gesagt und über die Medien kolportiert, dass der Mühlbach selbstverständlich bestehen bleiben soll. Man bedaure, dass Herr P. so übers Ziel hinausschießt und alle bedroht. Man sei ja selbst entsetzt über sein Verhalten und trachte danach, die Vereinbarung ungeschehen zu machen. Ja, das ist der Stand der Dinge. Nun, im Vorfeld der Gemeinderatswahl, zeigten mehrere Bürgermeisteramtskandidaten ein Herz für den Mühlbach und das lässt uns neue Hoffnung schöpfen. An der Bürgerinitiative ist es nie gelegen. Wir hätten uns von Anfang an gerne mit Interessenvertretern, weiteren Interessenten und Interessengruppen zusammengesetzt und ich regte die Erweiterung zu einer gemeinsamen Plattform für Hermagor an. Ich habe die Erafrhugn gemacht, dass es bei vielen Ideen und Projekten der Faktor Zeit eine große Rolle spielt. Man muß dran bleiben und sein Ziel unerschütterlich verfolgen, denn manches kann Jahre oder gar Jahrzehnte brauchen, bis die Bemühungen Früchte tragen.
      Auf das Ökosystem hat sich das Ganze tragisch ausgewirkt. Der Fischbestand ging nach und nach zurück, die Wildenten stellten ihre Besuche ein, die Tiere, die Erfrischung am Bach suchten, suchen vergeblich. Als der Bach endgültig versiegt, lag Verwesungsgeruch über der Umgebung, denn es verendeten unzählige Kleintiere und Kleinstlebewesen. Ich weiß es von einer Anrainerin, die mir erzählte, dass ihre Kinder einige kleine Fische zappeln sahen, die sie bargen und in einem Kübel zur Gössering brachten. Um die Wasserentnahmerechte ist immer wieder neu anzusuchen. Man bekommt kein dauerhaftes Wasserentnahmerecht zugesprochen. (Dies ist zu unterscheiden vom ortsüblichen Wassergebrauchsrecht. Man kann sehr wohl mit einer Gießkanne Wasser entnehmen, aber wer eine Pumpe verwendet, benötigt eine Berechtigung). Nun, was geschah mit den neuen Ansuchen? Sie wurden mit der Begründung abgelehnt, dass ein Wasserentnahmerecht nicht vergeben kann, solange kein Wasser im Mühlbach fließt. Herrlich, nicht wahr? Danke für die guten Wünsche und die Unterstützung. Auch wir wünschen uns nichts sehnlicher als ein konstruktives Miteinander.

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  5. Ich frage mich ….
    Warum wird einer Initiative von 300 Personen so wenig Gehör geschenkt? Die Initiative besteht wohl aus gutem Grund bereits seit 2016. Nehmen die gesetzlichen Vertreter der Gemeinde hier ihre Pflichten nicht wahr? Und wie sieht es da mit der Wertschätzung der betroffenen BürgerInnen und UnterstützerInnen aus?
    Wäre es nicht sehr sinnvoll – für alle Beteiligten – mit den AnrainerInnen und Menschen denen der Mühlbach wichtig ist, gemeinsam eine Lösung zu finden?
    Was ist mit bestehenden Wasserentnahmerechten? Was ist mit der Lebensqualität der Betroffenen? Wie wirkt sich das auf ein Ökosystem aus?
    Ich wünsche allen Beteiligten, dass ein gutes und wertschätzendes Miteinander endlich gelingt.

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