Freundliche Töne aus der Kärntner Landesregierung

Der Bürgerinitiative „Rettet den Mühlbach“ wurde vor einigen Tagen der Inhalt eines Schreibens des Leiters der Abteilung 12 – Wasserwirtschaft des Amtes der Kärntner Landesregierung übermittelt. In diesem Schreiben entgegnet DI. Kurt Rohner Ende Juli 2021 einer besorgten Hermagorer Bürgerin zum Thema „Wassereinleitung in den Mühlbach“.

Es freut uns, dass dieses Schreiben sehr positiv und optimistisch klingt. DI. Kurt Rohner spricht von „guten Nachrichten, zumindest aus meiner Sicht der Dinge“ und führt dazu aus, dass die Stadtgemeinde Hermagor die Verantwortung für die Geschiebesperre in der Gössering übernehmen wird.

Weiters ist die Rede davon, dass nun die wesentlichen Rahmenbedingungen für ein Projekt zur Ausleitung von Wasser aus der Gössering zur Einleitung in den Mühlbach“kanal“ mit zuständigen Stellen und Experten festgelegt wurden.

Was weiters dem Schreiben zu entnehmen ist und uns ein wenig überrascht, ist der Umstandm dass die Stadtgemeinde das gegenständliche Projekt formell erst beantragen wird. Wir waren der Annahme, dass ein solches Projekt bereits beantragt wurde.

Diese Diskrepanz ist wohl dahingehend zu interpretieren, dass das Projekt sehr wohl der Landesregierung unterbreitet worden war, dass Lösungsmöglichkeiten angebahnt und besprochen wurden, dass aber erst nach Klärung aller Vorfragen und Rahmenbedingungen der konkrete Antrag gestellt werden kann.

Erstmals liegt uns nun auch explizit in schriftlicher Form die Bestätigung vor, dass die Stadtgemeinde Hermagor die gesetzlich vorgeschriebene Fischaufstiegshilfe errichten wird. Beide Projekte werden offenbar miteinander kombiniert.

Diese Auskünfte haben wir nun erstmals schriftlich vorliegen. Mündlich äußerten sich Bürgermeister DI. Leopold Astner und andere Gemeindevertreter schon wiederholt dazu, und bei der jüngsten Bürgerinitiative-Versammlung referierte der Sprecher der Bürgerinitiative, Rudi Lasser, darüber.

Die Realisierung wird nun im Detail von einem Fachmann geplant. Näheres kann erst gesagt werden, wenn Pläne vorliegen.

„Es wird wohl noch etwas Zeit brauchen…“, schreibt DI. Rohner, und das vernehmen wir ja nicht zum ersten Mal.

Die Stadtgemeinde Hermagor wird als „neuer Konsensinhaber“ bezeichnet, was zwischen den Zeilen lesen lässt, dass dies also bisher nicht der Fall war oder zumindest bisher nicht explizit die Verantwortung übernommen wirden war.

DI. Kurt Rohner bestätigt also nun auch aus seiner Sicht die Zusagen der Stadtgemeinde, dass sie dafür sorgen wird, dass wieder Wasser im Mühlbach fließen wird (Anm. und hoffentlich nicht nur ein Rinnsal, sondern wirklich wieder ein Bach!).

Seinem abschließenden Statement:

„Wir werden die Stadtgemeinde Hermagor in diesem Vorhaben nach Kräften unterstützen und so hoffen wir, dass eine gute Lösung erzielt werden kann.“

wollen wir uns vollinhaltlich anschließen. Weiterhin werden wir in der Bürgerinitiative Augenmerk auf unseren Mühlbach richten und dran bleiben in der Hoffnung, dass bald, sehr bald wieder Wasser in unserem geliebten Mühlbach fließt.

Ende gut, alles gut, so hoffen wir!

Ja, wir freuen uns sehr über diese klare Auskunft und geben sie gerne weiter.

Indessen gehen die Sorge und das Bangen um den Hermagorer Schützenpark weiter. Ein sehr, sehr ausführlicher Artikel, der sich mit diesem Thema und mit der Sorge um weitere Naherholungsgebiete und Denkmäler befasst, erschien unlängst im Blog der Gailtaler Akademie Santonino:

„Manchmal ist RETRO die bessere Zukunft“

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