Offener Brief an den Hermagorer Bürgermeister

Nachdem die Bürgerinitiative für den Hermagorer Mühlbach seit dem 25. Juni 2021 nichts mehr vom Hermagorer Bürgermeister vernahm, wendete sich Ulrike Maturana, die Gründerin der Bürgerinitiative, heute mit einem offenen Brief an den Herrn Bürgermeister.

Hermagor, 28.02.2022

Sehr geehrter Hr. DI Leopold Astner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor!

Seit zwei Jahren erleben wir turbulente Zeiten, und eine Schreckensmeldung löst die andere ab. Coronakrise und die Kriegszustände in der Ukraine, wie in den Medien berichtet, erreichen uns täglich und nehmen großen Einfluss auf unser Leben. Gesellige Treffen und Feste fallen aus, Familienzusammenkünfte finden seltener statt. Vereinsamung, Angst und Ungehaltenheit nehmen zu. Vieles davon können wir nicht beeinflussen.
Da wäre es doch mehr als angebracht, im eigenen Wirkungskreis Dinge zu regeln, die schon längst geregelt werden hätten sollen, um in der Stadt und in der Gemeinde Hermagor wieder ein bisschen besser und glücklicher leben zu können. Ich möchte dabei konkret den Mühlbach nennen, den viele Hermagorer schon lange vermissen, sein fröhliches Plätschern und die Kühle seines Wassers im Sommer, den Lebensraum Bach und Ufer mit seiner Artenvielfalt.
Einem Brief von der Landesregierung Abteilung 8 an Fr. Trattnig zufolge ist die Gemeinde Hermagor für den Mühlbach zuständig. Das Interesse der Allgemeinheit muss über dem Interesse einer Einzelperson stehen, die ohne jedes Motiv alles dafür getan hat, den Bach versiegen zu lassen. Da sich die Sandbank vor der Wehr auf öffentlichen Grund befindet, wäre es angebracht, diese auszubaggern, um einen Durchfluss des Wassers zu gewährleisten. Natürlich ist es dann auch angebracht, das Bachbett, das immer mehr zuwächst zu reinigen.
Dies würde sehr zur Verschönerung des Stadtbildes und der Umgebung beitragen und den Schützenpark sehr aufwerten, ist er doch der einzige verbleibende Park mit Grünfläche und Erholungsort für alle, insbesondere für die Bewohner des Pflegeheimes und Klienten der AVS Tagesstätte.
Einheimische und Touristen würden es Ihnen danken, wenn der Mühlbach wieder fließt und natürlich auch die Tiere und Pflanzen, die dieses Gebiet gerne wieder besiedeln würden. So gäbe es wieder Freude, Zusammenhalt und positive Motivation in diesen turbulenten Zeiten.
Mit der Bitte um baldige Erledigung des leidigen Mühlbachthemas (6 Jahre Bürgerinitiative und über 300 Unterschriften) und im Interesse Tausender Hermagorer

Ulrike Maturana

Ergeht als offener Brief

Auch hier veröffentlicht, Rubrik H1:

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