Unfassbare Schlamperei bedroht eine Kostbarkeit

Bei den Recherchen, die nun arbeitsteilig von einigen Menschen vorgenommen werden, die sich an der Bürgerinitiative beteiligen, zeigen sich allerei Ungereimtheiten und Säumigkeiten. So viel ist auch bei nicht vollständiger Kenntnis der Aktenlage zu erkennen. Regionale und überregionale Medien wurden inzwischen hellhörig und berichten. Gespräche mit Entscheidungsträgern werden geführt, um eine Aufklärung der Lage zu erzielen. Es wurde etwas vermurkst und gerade deshalb besteht auch die Chance, das Blatt zu wenden.

Die Schlagzeilen in den Medien – nun, die sollen natürlich plakativ sein. Doch von „langem Streit“ kann nicht die Rede sein. Gestritten wurde nicht. Wahr ist vielmehr, dass die Hermagorer BürgerInnen bisher mit falschen Beschwichtungen hinters Licht geführt wurden, dass sie nun vor „vollendete Tatsachen“ gestellt werden, die unfassbar sind, und dass erst durch die Nachforschungen die Säumnisse der Behörden zutage treten.

Die Stadtgemeinde Hermagor hat definitiv die Pflicht, zum Wohl der BürgerInnen alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Mühlbach für künftige Generationen zu bewahren. Als wertvolle Besonderheit des Ortsbildes, als Naherholungsraum und als erhaltenswertes Biotop muss der Mühlbach einfach erhalten bleiben. Dies ist ein Appell an den Bürgermeister und Gemeinderäte, nun mit Weitblick zu agieren und fortan für die BürgerInnen und nicht gegen sie zu arbeiten.

IMG_5833Eine der Ansprechpartnerinnen der Bürgerinitiative, Frau Helene Pilz, hat sich mit einem Leserbrief an die Rdaktion der WOCHE gewendet. Dieser bringt die Situation auf den Punkt:

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Bei den Versammlung der Bürgerinitiative zeigt sich Geschlossenheit, Sachlichkeit und Bereitschaft zum Handeln. Während eien Abordnung Gespräche mit der Landesregierung führte, unternahmen auch andere Beteiligte der Bürgerinitiative Erhebungen und führten informative Gespräche mit Privaten und Behörden. Im Hintergrund tut es sich. Protokolle wurden verfasst, Briefe mit fundierten Fragen an Verantwortliche gesendet.

Dass der Mühlbach „vorübergehend“ wiederbelebt wurde, lässt natürlich nur verhaltene Freude aufkommen. Der Mühlbach soll nicht vorübergehend Wasser führen, sondenr er soll erhalten bleiben. Das und nichts anderes ist das Ziel der Bürgerinitiative, und dieses ist leider keineswegs erreicht. Auch wenn man sich darüber freut, dass der Mühlbach zwar erheblich weniger Wasser als früher, aber immerhin Wasser führt.

Im beigefügten Zeitungsausschnitt aus der Kronenzeitung vom 25. Februar 2017 ist übrigens versehentlich vom „Gösseringbach“ die Rede. Der Gösseringbach fließt. Es wäre wohl unmöglich, ihn gänzlich daran zu hindern. Gemeint ist natürlich der Mühlbach, der aus dem Wasser der Gössering gespeist wird und von dem auf dieser Seite die Rede ist.

Neuigkeit, aus diesem Artikel entnommen: Es wurde von der grünen Gemeinderätin Marion Mitsche eine Anzeige erstattet.

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Auf weitere Details – aufgeworfene Fragen, Argumente, Säumigkeiten – wird im nächsten Beitrag eingegangen.

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